Einführung

 

Einführung


Prostitution ist seit Dezember 2001 legal. Legitimiert wurde sie noch lange nicht.

Vorausgegangen ist dieser Entscheidung der Entzug der Betriebserlaubnis für das Cafe Pssst in Berlin, (geführt von Felicitas Weigmann) durch das Bezirksamt Berlin Charlottenburg im Dezember 1999, mit der Begründung auf die Sittenwidrigkeit. (Das selbe Amt, dass ca. 10 Jahre später mit Herrn Baustadtrat Gröhler über die Bauordnung versuchte ein Bordell nach dem anderen in Berlin Charlottenburg zu schließen.)
 

Der Wehrhaftigkeit von Frau Weigmann ist es zu verdanken, dass das Verwaltungsgericht 2001 erkannte und anerkannte, dass Prostitution heute nicht mehr als sittenwidrig anzusehen sei.

-Hier nachzulesen-

Nun ist sie rechtlich legalisiert, also angekommen in unserer Gesellschaft.
Naja, nicht wirklich.
Fragen Sie doch mal in Ihrem Freundeskreis, wer 1. eine Prostituierte kennt und 2. mit einer Prostituierten, Hure, Nutte, Sexarbeiterin  usw. befreundet ist.
Wann hatten Sie die letzte Prostituierte bei sich als Gast?
Niemand will sie kennen, diese Frauen, geschweige denn mit ihnen zu tun haben. 

In etwa 5 Millionen Männer gehen mindestens jährlich zu den  200.000 in Deutschland tätigen Prostituierten. Allein in Berlin, Hamburg und München sind es ca. 20.000 Frauen.
Auch die Frauen verstecken sich, da sie ja von ihrem Umfeld fast immer geächtet werden.
Aussage: "Ach Du Papa, ich bin jetzt Prostituierte." Antwort: "Schön, meine Tochter, da freue ich mich aber für Dich..." wird es so wohl nicht geben.

Somit ist der Blick, dass die Frau, die sich prostituiert immer das Opfer ist und der Mann das Schwein, die ejakulierende Wildsau, wohl der gesellschaftlich verbreiteteste, zugleich mit dem konservativen Blick der Ächtung der Frau, die den armen, unschuldigen Familienvater verführt um sich der umoralischen Hurerei hinzugeben...

Wir propagieren sexuelle Aufgeschlossenheit, versuchen aber gleichzeitig die moralische Ächtung und erheben den Zeigefinger, der besonders gerne von Frau Schwarzer gezeigt wird und geben schlussendlich ein armseliges Gesellschaftsbild her.

Viel zu oft lassen wir uns in unserer Meinung  von unserem Umfeld beeinflussen. Wenn wir mit offenen, wirklich offenen Augen durch das Leben gehen, müssen wir oftmals zu anderen Ergebnissen gelangen.
 

Wir schreiben das Jahr 2011 und ich sehe Berlin als Vorreiter im Umgang mit Prostituierten.
Von Karow bis Zehlendorf, von Hellersdorf bis Spandau existieren überall und (fast) ohne Einschränkungen Bordelle.
Manche heißen Nachtclub, Private Club oder Zimmervermietung, andere verstecken sich hinter Massagesalons und Tantra Stätten.
Es gibt keinen Sperrbezirk und die Polizei ist grundsätzlich auf der Seite der Hure.
Zuhälter haben fast völlig ausgedient und ca. 70% der Frauen kommen und gehen arbeiten wo sie es wollen und wann sie es wollen.
Berlin wird zudem von den sog. Modellwohnungen bzw. Zimmervermietungen dominiert.

Mit der Öffnung des rumänischen und bulgarischen Marktes für Deutschland, gibt es leider auch wieder Rückfälle, nur wird dies über kurz oder lang auch verschwinden.
Nachdem die Grenze zu Polen offen war, gab es ähnliche Strukturen, die sich in den letzten Jahren in Berlin fast völlig aufgelöst haben.

Für den Mann, der keine gezwungene Frau aufsuchen möchte gibt es ein ganz einfaches und grundlegendes Erkennungsmerkmal.
Die Sprache!!!
Spricht eine Frau kein oder kaum Deutsch, hat sie niemals alleine und selbstbestimmt nach Deutschland gefunden um hier käufliche Liebe anzubieten.
Sprache als wichtigstes Kommunikationsmittel ist notwendig, um in einem anderen, fremden Land zu bestehen.
Hat es die nicht Deutsch sprechende Frau also in ein Bordell nach Deutschland "geschafft", so wird sie  immer in "Begleitung" gewesen sein.

Von diesen Frauen heißt es also: Finger weg.

Wer sich ansonsten wirklich mit dem Thema  näher beschäftigen möchte, dem sei Fair Pay Sex und der Bericht der Hure Paula ans Herz gelegt.